Das wirkprinzip

 

Auflösende Hypnose hat ein simples Prinzip - wir gehen in die nicht adäquat verarbeiteten Emotionen, fühlen diese und erleben sie in höchstmöglicher Form - das kann unter Umständen sehr anstrengend, aber am Ende sehr befreiend sein.

 

Du kennst das:
Irgendetwas passiert und du spürst einen Druck oder Kloß im Hals. Wut, Trauer, Scham oder Angst steigen unaufhaltsam in dir auf. Du kannst dir aber nicht erklären woher es kommt. Die Situationen, Aussagen, ein Geruch, ein Lied oder auch Personen durch die diese Gefühle entstehen, sind nur der Trigger. Das schlechte Gefühl welches auf einmal in uns hochsteigt, ohne das wir etwas dagegen tun können, ist aus einer längst vergangenen und vielleicht auch vergessenen Situation - in vielen Fällen sind es unsere Prägungen oder Erlebnisse aus der Kindheit, die uns verändert haben. Wir nehmen unverarbeitete Gefühle mit durch unser Leben und irgendwann blockieren sie uns nur noch. Diese Art Mechanismus den wir gewählt haben, hat auch seine Berechtigung. Es war ein Schutz für uns, er uns hat schreckliche oder unaushaltbare Situationen überstehen lassen. Doch irgendwann werden diese Mechanismen störend, denn wir brauchen sie nicht mehr und dennoch sind sie da. Und weil wir sie so lange mit uns rumgetragen haben, lassen sie sich auch nicht einfach von uns lösen.


Das Schöne: 
Erspüren, Erleben und Durchfühlen wir diese negativen Emotionen in der Hypnose noch einmal, sind sie aufgelöst und die gleiche Situation trifft uns deutlich weniger oder gar nicht mehr. Ich kann nicht sagen, dass das immer leicht ist, ganz im Gegenteil, sich den lange unterdrückten Gefühlen endlich zu stellen, kann unter Umständen sehr bewegend und anstrengend sein. Aus meiner eigenen Erfahrung als Patientin und auch Hypnosetherapeutin heraus, weiß ich, wie du wann und wo in der Hypnose stehst, vor allem wie du dich fühlst und was in dir passiert. Entsprechend kann ich dich bestmöglich auf deinem Weg zu dir selbst begleiten.


"Ich werde dich halten, denn ich kann mich halten!"